tatort (daily observations: 2016-02-09)

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23 thoughts on “tatort (daily observations: 2016-02-09)

  1. Ja der Böse vor dem ich als Kind im karneval im selbstgenähten fliegenpilz- oder rabenkostüm Angst hatte. Wär ich zumindest ein Cowboy gewesen…

  2. ..ich wollt auch immer Cowboy sein. Im Kindergarten hatte Mutter doch die tolle Idee, dass ich als Holländer gehen könnte. Gab damals in der RATIO so’n prima Kostüm (Klocks, Pumphose, Schiffchenmütze..). Nachher wurden dann die Gruppenbilder gemacht: ALLE Cowboys, ALLE Indianer, ALLE Prinzessinnen, ICH…

  3. ja ich auch. zwar kein holländerkäsehoch, aber in guten jahren hats zum Chinesen gereicht… ajajaj wir arme…war nicht leicht…damals…

  4. Durch einen strikten Spinat- und Graupensuppenboykott konnte ich dann im Folgejahr den Indianer aushandeln, mit Federschmuck !!! Stehe auf dem Foto ganz hinten links… …okay, das Gesicht zwar ein bisschen abgeschnitten.. …aber ich erkenne mich. Meine Mutter meint das es Peter Schwalgulleck ist. Bin mir aber sicher, dass ich es bin… …nur für den Fall, dass du das Bild mal in die Finger kriegst. Vierte Reihe, ganz, ganz links.

  5. hmm vielleicht waren wir doch in der gleichen klasse. ich bin nämlich der, den sie ganz vorne in die erste reihe gesetzt haben, da wo er sich besonders (unwohl) fühlt, beim dasitzen merkwürdige verkrümmungen macht, an diesem tag den viel zu weiten von mammi selbstgestrickten (die war damals in der gemüseanbau-strick-häkel-irgendwelchewurzelnausdemgartenausgrabundkoch-autarkiephase) an hat, beim zeitpunkt des abdrückens an der kamera mit seinen hasenzähnen und seiner viel zu unförmigen in gewisserweise zeitlosen metallbrille entrückt ins abseits glotzt und eigentlich noch ganz verheult ist, weil er gerade von seiner kunstlehrerin wegen dreimal mahlkastenbeuteltasche vergessen einen tadel bekommen hat. Guck noch mal genau hin, erste reihe, leider; da bin ich. LG vom seitdem sich immer weiter hinten einreihenden daniel

  6. ..warte mal, jetzt wo du es sagst. Kann gut sein. Hömma, war da nicht noch ein unbezahlter Heiermann für zwei YPS Hefte offen, höh, oder warst du das gar nicht? Kann mich auch vertun.
    Jau, Mahlkastenbeuteltasche, gab es ja auch. Und die Sportbeutelvergesser… ..watnezeit!!!

  7. nöö nöö. ich hatte kein YPS Heft Abo, sondern ich bekam von meinen Großeltern jedes Jahr (im Grunde bis fast letztes Jahr) mein “Tierfreund”-Abo verlängern. Hab gerade gegoogelt; die Zeitschrift gibts tatsächlich immer noch………………………………………………………………………………………………………………………………………………………..

  8. …Vadda hatte lange den BLINKER (Angelzeitung) abonniert. Hatte ich Jahrzehnte nicht mehr gesehen, bis ich neulich in Russland (mit original deutschem Logo) das Teil am Kiosk gesehen habe. Hmmm, aber ‘Tierfreund’ sachtmirnix. Frage mich nur wie der Briefträger wohl doof glotzt, wenn jemand ein BLINKER und ein TIERFREUND Abo hat. 😀

  9. hömma, Daniel, wo ich dich gerade an der Strippe habe und gerade bei meinen letzten Kommentar das Wort Russland gefallen ist. Kennst du die Peggy Lohse (ihr Blog: ‘Peralo’)? Ich hatte mal gesehen das du einen Russlandbeitrag auf ihrem Blog geliket hast. Kann auch Zufall gewesen sein. Ich habe sie nämlich vor ein Paar Wochen in Russland kennengelernt, weil sie in der Stadt wohnt wo ich auch öfter bin. Wär ja witzig wenn sich Kreise über so eine große Distanz schliessen würden.

  10. Leider kenne ich Peggy nicht. Aber ich bin begeistert von ihren tollen Berichten und Bildern aus der russischen Provinz. Da steckt so viel Farbe drin, unser Russlandbild ist doch sonst immer nur schwarz-weiß. ich muss mal schauen wo diese stadt genau liegt. wie oft bist du dort? was machst du da so? falls du peggy triffst, grüße sie schön; sie hat ein unglaublich sympathisches auge für details und liebenswürdige geschichten. lg daniel

  11. bei tierfreund gabs die riesentierposter in der mitte zum rauslösen. meistens hat das bei mir nicht so gut geklappt; die klammern aufzumachen, dabei zerfetzte ich immer die poster und hing mir dann riesenlöwen mit riesenlöchern an die wand; aber BLINKER auch nich schlecht; bullige angler halten riesenwels der kamera entgegen…. 🙂

  12. Ich bin so einmal im Monat dort, weil ich eine Firma habe die im Modehandel tätig ist. Die Stadt heißt Tver und liegt ca. 150km nordwestlich von Moskau wunderschön an der Wolga gelegen. Im Gegensatz zu Moskau, ist Tver noch typisch russisch. Man kann dort wirklich noch das normale russische Leben geniessen. Genau das schafft Peggy sehr schön in Wort und Bild festzuhalten und einzufangen. Einmal habe ich im Flieger in der Moskau-Deutsche-Zeiting (http://www.mdz-moskau.eu) einen Artikel über das Pendeln zwischen Moskau und Tver von Peggy gelesen. War echt erstaunt, dass es noch andere Deutsche dort gibt. Kontakt aufgenommen, getroffen und sofort stundenlang gequatscht. Peggy ist echt nett. Vielleicht sehe ich sie nächste Woche. Klar grüße ich. Im März Feier ich meinen Geburtstag in Tver und ich hoffe sie kommt auch. Ende März setzten meine Freunde und ich unser Kinderheimprojekt fort, bei dem wir Kinderheime betreuen, die weit abseits von Städten liegen. Peggy wird einen Artikel für die MDZ (bei der sie jetzt übrigens fest angestellt arbeitet) drüber schreiben.
    dosvidanja, Markus

  13. …jau, und in der Mitte dann das Centerfold mit fetten Maden drauf! 😀 ..nee, Scherz.
    Das mit dem Poster entfernen kenn ich aber. Habe mir oft das FUSSBALL MAGAZIN gekauft. Ey DM 4,50…. …bei DM 5.- Taschengeld im Monat. Das waren noch Opfer. Das Magazin selber habe ich meistens nur durch geblättert, weil alles nur ziemlich kleingeschriebene Hintergrundberichte waren. 🙂

  14. wow. das klingt sehr gut. ein wenig nach einer wundervollen russischen zweitseele, die da in dir wohnt. alles gute fürs kinderheimprojekt. gibts da auch ne homepage oder so was zu? kann man da auch was spenden oder so. würde mich interessieren. ansonsten feiere schön in Tver. (Hab übrigens Freunde, die länger in Kaluga wohnten und hin und wieder mal da hinfahren; Moritz, er arbeitet so glaub ich auch für die MDZ-Moskau; ich muss ihn mal fragen). LG Daniel

  15. Habe vielleicht echt das große Privileg mir aus beiden Kulturen das Beste rauszusuchen, da ich auch nach all den Jahren dort ein Zweitleben führe und meinen eigenen Freundeskreis habe. Bringt aber auch manchmal die Schwierigkeit, je nach Gemütslage, dass man aus beiden Kulturen nur die negativen Seiten sieht. Ist aber selten. Im Grunde sehe ich es echt als Bereicherung.
    Das Projekt existiert nun schon seit mehren Jahren. Haben es aber immer vermieden dort öffentlich zu arbeiten, da manche Angst hatten (da ein Deutscher mitarbeitet) es könne als Unterwanderung russischer Ideologien gesehen werden. Einige Deutsche wurden schon ausgewiesen. Haben uns aber entschlossen es jetzt öffentlich zu machen. Klar, Spenden sind immer willkommen und es wird auch Buch geführt darüber. Können halt nur keine Quittung ausstellen. Ich verzichte seit Jahren auf Geschenke und nehm lieber einen dicken Schein fürs Projekt, was sehr gut ankommt, da alle Spenden zu 100% direkt dem Projekt zu gute kommen und Unkosten von uns getragen werden. Kann dir ja mal ein Infoblatt schicken.
    Sonst kenn ich leider keinen der MDZ. Ein tolles Blatt, bei dem mich immer noch wundert, das sie so den Mund aufreissen dürfen.
    LG, Markus

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