kotti VI.

© Daniel Schrödl

5 thoughts on “kotti VI.

  1. Danke. Das freut mich. Manchmal, hin und wieder, fahre ich Richtung Kotti, steige da aus, gehe in ein Café, trinke Tee, esse ein Schüsselchen türkischen Milchreis (Sütlac) und sitze da und beobachte die Szenerie (wie ein Tourist) und fahre (ohne groß mit locals gesprochen zu haben) leicht und angenehm inspiriert nach Hause. So ist das Bild entstanden… Lg Daniel

  2. du schreibst so schön und dann schreibst du, dass du keine gedichte schreibst, weil du das nicht kannst und stattdessen fotografierst. doch deine worte sind ebenso schön, deshalb möchte ich dich unbedingt ermutigen weiter zu machen, am besten mit beidem! 🙂

  3. das sind sehr sehr schöne worte von dir. aus dem herzen kommend. motivierend und frei.
    ich freue mich darüber und danke dir ganz ganz fest dafür.
    ja mit dem schreiben ist das (für mich) so: Ich schreibe (trotz meiner früheren deutschlehrer:innen) gerne, oft fangen die dinge mit absurden ideen, bildern und verrückten (oft leicht dadaistisch angehauchten) gedanken im alltag an. einbildungen. in meinen 20ern bis anfang dreißig habe ich tausende/hunderte tausende verse in kleinen büchern niedergeschrieben. ich habe sie noch. und werfe sich nicht weg. viele mag ich nicht mehr. aber viele finde ich auch heute noch gut. geduld geduld. die zeit wird kommen und ich werde mich mehr dieser sache widmen.
    aber schreiben ist anders als fotografie: schreiben ist viel intimer, persönlicher, tiefer. das kann ich nicht so leicht als blog oder öffentlich oder so. das braucht (noch) ein wenig zeit. ich bewundere dich wie du das machst. welchen weg du gehst, welchen mix du wählst. es ist mutig finde ich. ich kann mich davor nur verneigen.
    na. wir werden sehen, was kommt. ich war vorgestern abend auf der langen nacht der bilder in lichtenberg (hunderte ateliers hatten geöffnet und man kommt wunderbar mit genialen künstlern ins gespräch; tolle begegnungen). und da habe ich (wieder) die kraft gespürt, diese kraft, dass man es zulässt, rauslässt, sich in dieser durchgestylten und durchgetakteten welt dem/r anderen, den anderen sphären, logiken hingibt, es fließen lässt. nicht still da sitzend, ohnmächtig, verkümmert angepasst, sondern die eigene welt zum ausdruck bringt ohne belehrend, besserwisserisch, allwissend und anmaßend zu sein. sondern einfach so. sich an der existenz erfreuend und über das leben und die welt staunend.
    erfreuend und staunend…

  4. welch schöne antwort von dir, die mich sehr optimistisch stimmt, hinsichtlich zukünftiger poetischer verse. wenn du sie nur schreibst, das macht mich schon froh. denn ich weiß, dass du es kannst, auch ohne deine vielen verse bislang gelesen zu haben. du hast einen guten blick, ein gutes gespür außerdem und du weißt zu sprechen. und dafür kann ich mich nur vor dir verneigen. ich finde deinen blick auf die welt, auch die beobachtungen und gedanken darüber sehr spannend und interessant.
    öffentlich zu schreiben ist schon etwas anderes, da gebe ich dir recht. bei dir noch mal mehr, weil du mit foto und deinem namen postest. take your time, und vielleicht schreibst du demnächst ja einfach nur für dich, oder für deine kinder oder für deine frau. wie dem auch sei – ich habe mich sehr über deine antwort gefreut und danke dir sehr dafür. alles liebe, m.

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