STADTAUGE

dazwischen – blind – vermutet

caged. in berlin.

wattlampen…

out in the forests.

lonely in barnim.

with out without colour?

ein hoch auf den herbst.

Ursprünglich veröffentlicht auf finbarsgift:

Überall dort, wo ich lesend in den diversen Blogwelten hinsehe, herrscht schiere Einigkeit in der Trauer darüber, dass der Sommer nun wohl endgültig vorüber ist, nur bei mir nicht, Sommer ade.

Denn ich freue mich jedes Jahr darüber, vor allem, weil mir die beiden extremen Jahreszeiten, Sommer und Winter bei weitem nicht so liegen wie die beiden gemäßigteren, aber vor allem – weil ich auch von Geburt her ein Herbstkind bin und weil ich außerdem den Herbst einfach sehr, seeeehr liebe, also Sommer ade.

Natürlich ist es vor allem auch der herbstliche Change of Colours, der dann zunehmend über Wochen meine Sinne – alle – so betören kann wie es ansonsten nur musikalische Klänge vermögen.

Denn was gibt es berauschenderes als die Blätterfarbenherbstpracht in der Natur anzusehen und zu bewundern mit stockendem Atem schier zum Klang der ersten oder vierten Brahmssinfonie, vor allem deren Schlusspassacaglia, einem der zauberschönsten Musikstücke, die jemals von einem Menschen komponiert wurden.

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